Den neuen Empfänger nicht nur suchen, um Platz zu schaffen
Überlege, ob du den Gegenstand auch unabhängig davon passend finden würdest. Wenn du unsicher bist, biete ihn offen an: „Ich habe diese Vase und nutze sie nicht. Möchtest du sie haben?“ Das ist etwas anderes als ein sorgfältig ausgewähltes Geburtstagsgeschenk.
Kontrolliere, ob noch Karten, Namen oder persönliche Einträge dabei sind. Bei individuell angefertigten oder sehr persönlichen Geschenken kann ein Gespräch mit dem ursprünglichen Schenkenden sinnvoller sein als eine stille Weitergabe.
Ehrlich über die Herkunft bleiben
Ich habe dieses Spiel einmal geschenkt bekommen, aber wir spielen es kaum. Du hattest Interesse daran. Wenn du es gern hättest, gebe ich es dir mit Freude weiter.
Du musst keine falsche Einkaufsgeschichte erfinden. Wenn der Gegenstand bereits benutzt wurde, sage das und beschreibe relevante Spuren. Prüfe außerdem, ob er vollständig ist.
Überschneidende Freundeskreise bedenken
In einem kleinen gemeinsamen Kreis kann die Sache wiedererkannt werden. Das bedeutet nicht, dass jede Weitergabe ausgeschlossen ist, aber es kann ein zusätzliches Gespräch nötig machen. Vermeide vor allem, gegenüber dem ursprünglichen Schenkenden weiterhin eine Nutzung zu behaupten, die gar nicht stattfindet.
Wird nach dem Geschenk gefragt, kannst du sagen: „Ich habe gemerkt, dass ich es kaum verwende, und es an jemanden weitergegeben, der sich darüber gefreut hat.“ Bleib bei deiner Entscheidung und werte die ursprüngliche Aufmerksamkeit nicht ab.
Hängt an dem Gegenstand deine eigene Geschichte? Dazu passt der Beitrag Das eigene Lieblingsstück verschenken: eine persönliche Geste erklären.