Eine kurze Formulierung
Ich freue mich darauf, mit euch zu feiern. Bitte bringt keine Geschenke mit. Ich wünsche mir einen gemeinsamen Abend und Zeit zum Reden.
Du musst diesen Wunsch nicht ausführlich begründen. Falls du eine Erklärung geben möchtest, bleib bei dir: „Ich möchte gerade weniger Dinge anschaffen“ ist konkreter als eine allgemeine Kritik am Konsum anderer.
Eine freiwillige Alternative nennen
Bitte besorgt kein Geschenk. Wenn ihr mir trotzdem etwas mitgeben möchtet, freue ich mich über eine kurze persönliche Nachricht. Das ist ausdrücklich kein Muss.
Füge nur eine Alternative hinzu, die du tatsächlich möchtest. Eine Spende, ein selbstgekochtes Gericht oder ein umfangreicher Brief kann wiederum Aufwand verursachen. Wenn du wirklich nichts erwartest, darf der Einladungstext ohne Ersatzwunsch enden.
Bei einem Fest mit gemeinsamer Verpflegung trennt ihr die Frage nach einem Essensbeitrag von der Geschenkeabsprache. „Kannst du einen Salat mitbringen?“ ist eine konkrete organisatorische Bitte.
Wiederholte Nachfragen beantworten
Danke, dass du noch einmal fragst. Ich meine es tatsächlich so: Bitte kauf nichts für mich. Ich freue mich auf deinen Besuch.
Vermeide immer neue Begründungen, wenn dein Wunsch feststeht. Bei engen Angehörigen könnt ihr zusätzlich vor dem Anlass besprechen, wie ihr künftig miteinander schenken möchtet. So bleibt die Einladung kurz und wird nicht zum Austragungsort einer längeren Familiendiskussion.
Bringt trotzdem jemand ein Geschenk mit? Dazu passt der Beitrag Keine Geschenke vereinbart, trotzdem etwas bekommen: wie reagieren?.