Eine freundliche kurze Nachfrage
„Mila freut sich schon auf Leons Geburtstag. Gibt es etwas, das er sich gerade wünscht? Wir suchen eine kleine Idee bis etwa 15 Euro. Wenn ihr ein passendes Thema nennt, schauen wir gern zusammen danach.“
Der Betrag in diesem frei formulierten Beispiel ist nur ein Beispiel, keine allgemeine Empfehlung. Setze deinen eigenen Rahmen ein oder frage nach einer kleinen Geschenkidee, wenn du keine Zahl nennen möchtest.
Mit dem eigenen Kind auswählen
Erkläre dem Kind vor dem Einkauf, welche Auswahl möglich ist. Es kann innerhalb des Rahmens mitentscheiden oder eine Karte malen. So entsteht Beteiligung, ohne dass erst vor einem teuren Produkt über Geld gestritten wird.
Frage auch, was das Geburtstagskind bereits besitzt. Ein passendes kleines Buch oder eine gewünschte Ergänzung kann sinnvoller sein als ein beliebiges größeres Paket. Vermeide aber die Annahme, dass ein bestimmtes Produkt allen Kindern im gleichen Alter gefällt.
Wenn die Antwort teurer ausfällt
Du kannst beim eigenen Rahmen bleiben: „Danke, das gibt uns eine gute Richtung. Dieses Set liegt über unserem Budget. Gibt es dazu eine kleinere Ergänzung, die noch fehlt?“ Eine solche Antwort bewertet weder die andere Familie noch deren Wunschliste.
Gemeinsam schenken ist eine Möglichkeit, wenn andere Eltern das ebenfalls möchten. Es sollte nicht die automatische Lösung sein, bei der du anschließend doch mehr ausgibst als geplant. Klärt die Beiträge vor dem Kauf.
Den eigenen Rahmen beibehalten
Vergleicht den Betrag nicht mit einzelnen Erzählungen anderer Eltern. Eure Absprache und eure Möglichkeiten sind für diesen Kauf die konkretere Grundlage. Die Einladung soll dem Kind einen schönen gemeinsamen Tag ermöglichen. Eine freundliche Absprache ist hilfreicher als der Versuch, alle Geschenke auf denselben Wert zu bringen.
Enthält die Wunschliste nur teure Ideen? Dazu passt der Beitrag Die Wunschliste zum Kindergeburtstag ist zu teuer: was nun?.