Den Wunsch nicht verhandeln
„Nur fünf Minuten“ bleibt ein Besuch. Frage nicht wiederholt nach einer Ausnahme, wenn die Eltern bereits deutlich abgesagt haben. Du musst die Gründe dafür nicht kennen, um ihre Entscheidung zu berücksichtigen.
„Herzlichen Glückwunsch euch allen! Wir freuen uns mit euch und schicken erst einmal liebe Grüße. Ein kleines Geschenk wartet hier; wir können es euch gern schicken oder später mitbringen. Meldet euch einfach, wenn etwas davon passt.“
Er macht keine Antwort bis zu einem bestimmten Datum nötig und knüpft das Geschenk nicht an ein Treffen mit dem Baby.
Vor dem Versand kurz abstimmen
Prüfe die aktuelle Adresse und frage bei größeren Paketen, ob eine Lieferung gerade angenehm ist. Ein schweres Paket oder eine Sendung, die abgeholt werden muss, kann zusätzlichen Aufwand bedeuten. Eine schlichte Karte lässt sich oft leichter einplanen.
Schicke keine empfindlichen Lebensmittel ohne passende Absprache. Bei einer Übergabe vor der Tür braucht ihr einen vereinbarten Zeitpunkt, damit nichts unbemerkt stehen bleibt.
Fotos sind keine Gegenleistung
Bitte nicht gleichzeitig um ein Bild des Babys mit dem Geschenk. Die Eltern entscheiden selbst, welche Fotos sie teilen möchten. Ein Paket wird nicht persönlicher, wenn danach eine kleine Fotodokumentation erwartet wird.
Später wieder anknüpfen
Du kannst nach einiger Zeit freundlich fragen, ob ein Treffen inzwischen passen würde. Knüpfe dabei an die Beziehung an, nicht an das noch ausstehende Dankeschön. Wenn die Antwort weiterhin Nein lautet, bleibt das Geschenk trotzdem eine abgeschlossene freundliche Geste.
Suchst du eine Aufmerksamkeit ausdrücklich für die Eltern? Dazu passt der Beitrag Ein Wochenbettgeschenk für die Eltern: erst fragen, dann entlasten.