Alle Anlässe nebeneinanderlegen
Notiere die Geburtstage und entscheide, bei wem du etwas schenken möchtest. Ein Glückwunsch ohne gekauftes Geschenk kann ebenfalls eine bewusste Entscheidung sein. Du musst aus einer langen Kontaktliste keine ebenso lange Einkaufsliste machen.
Wähle anschließend einen Betrag, der für dich tatsächlich verfügbar ist. Berücksichtige dabei deine eigenen Möglichkeiten und eure bisherigen Absprachen.
Ein Rechenbeispiel
Angenommen, du möchtest insgesamt 90 Euro ausgeben. Reservierst du davon 10 Euro für Karten und Versand, bleiben 80 Euro für die Geschenke. Das könntest du beispielsweise in 30, 20, 15 und 15 Euro aufteilen. Die Zahlen illustrieren nur die Rechnung und sind keine Preisempfehlung.
Gleiche Beträge sind ebenfalls möglich. Entscheidend ist, dass die Gesamtsumme stimmt und du dich nicht bei jedem Anlass neu von einer etwas teureren Idee überreden lässt. Notiere tatsächlich ausgegebene Beträge, nicht nur die ursprünglichen Planwerte.
Persönliche Gesten passend wählen
Eine handgeschriebene Karte, ein abgesprochener gemeinsamer Nachmittag oder etwas Selbstgemachtes kann passen. Rechne bei selbst angefertigten Geschenken Material und verfügbare Zeit ehrlich mit. Sie sind nicht automatisch kostenlos oder schneller vorbereitet.
Bei Gruppengeschenken kannst du deinen Rahmen vor dem Kauf nennen. Sage nicht erst zu und versuche danach, eine bereits bestellte große Anschaffung umzudeuten.
Wenn der Monat zu voll ist
Vereinfache einzelne Geschenke, statt eine Reihe schwer einzuhaltender späterer Zusagen zu machen. Du darfst sagen: „Dieses Jahr halte ich es kleiner, freue mich aber sehr darauf, mit dir zu feiern.“ Bleibe bei dieser Entscheidung, ohne andere Geschenke öffentlich nach Preisen zu vergleichen.
Stehen auch gemeinsame Geschenkesammlungen an? Dazu passt der Beitrag Ein Gruppengeschenk planen, wenn nicht alle gleich viel geben können.