Ein paar passende Informationen sammeln
Fragt die organisierende Person, ob alle einen kleinen Wunschzettel mit Interessen abgeben können. Das hilft der ganzen Gruppe. Alternativ könnt ihr im normalen Gespräch nach Freizeitinteressen fragen, ohne die Person über private Lebensumstände auszuforschen.
Beobachtet nur, was offen geteilt wird. Eine Tasse auf dem Schreibtisch beweist beispielsweise nicht, dass jemand weitere Tassen sammeln möchte. Persönliche Dokumente oder private Konten sind keine Quelle für Geschenkideen.
Nach Kriterien auswählen
Passt die Idee zum vereinbarten Betrag? Kann die Person sie ohne Zusatzkauf nutzen? Setzt sie einen bestimmten Geschmack, eine Ernährungsweise oder einen Insiderwitz voraus? Je weniger ihr wisst, desto zurückhaltender sollte eure Annahme sein.
Bei Lebensmitteln fragt lieber nach Vorlieben oder Ausschlüssen. Bei einem Hobby ist ein konkret genannter Wunsch zuverlässiger als irgendein Zubehörteil, dessen passende Ausführung ihr nicht kennt. Ein humorvolles Geschenk sollte nicht Körper, Beziehungen oder Arbeitsleistung zum Thema machen.
Einen einfachen Begleittext schreiben
Ein kleiner Gruß aus unserer Wichtelrunde. Ich hoffe, du hast Freude daran, und wünsche dir entspannte Feiertage. Dein Wichtel
Wenn ihr euch persönlich zu erkennen gebt, unterschreibt mit eurem Namen. Für ein neutrales Geschenk braucht es keine erfundene Geschichte darüber, weshalb es „ganz genau“ zur Person passe.
Ist die Informationslage sehr dünn, schlagt für die nächste Runde freiwillige Wunschhinweise vor. Das ist hilfreicher als eine Gruppe, die aus wenigen Bürobeobachtungen möglichst originelle Persönlichkeitsgeschenke erraten soll.
Sind die Regeln der Runde noch offen? Dazu passt der Beitrag Wichteln im Büro: Regeln, die peinliche Geschenke vermeiden.