Eine Person koordiniert
Bestimmt jemanden, der die fehlenden Geschenke im Blick behält. Diese Person muss nicht allen mitteilen, wer wen gezogen hat. Beschriftet die Verpackung mit dem Empfängernamen und lagert sie so, dass sie nicht versehentlich als übrig gebliebenes Gemeinschaftsgeschenk verteilt wird.
Fragt die abwesende Person nur nach der praktischen Übergabe. Bei Krankheit braucht ihr für die Organisation keine Diagnose oder genaue Erklärung. „Sollen wir es für dich aufbewahren oder später eine andere Übergabe vereinbaren?“ reicht als Einstieg.
Wenn das Geschenk noch nicht da ist
Vielleicht hat die fehlende Person ihr eigenes Geschenk noch zu Hause. Organisiert dann einen separaten, diskreten Kontakt über die koordinierende Person. Vermeidet eine Nachricht an alle mit der Frage, wessen Geschenk nun aussteht.
„Dein Wichtelgeschenk ist noch unterwegs beziehungsweise wird später übergeben. Wir kümmern uns darum, dass es bei dir ankommt. Für heute haben wir dir schon eine kleine Karte hingelegt.“
Verwendet eine solche Formulierung nur, wenn sie den tatsächlichen Stand beschreibt. Erfindet keinen Paketversand, wenn das Geschenk schlicht noch nicht organisiert wurde.
Versand nur nach Absprache
Ein Paket an die Privatadresse kann passen, sollte aber vorher abgestimmt werden. Prüft auch, ob der Inhalt den Transport verträgt. Eine digitale Karte ist eine mögliche Zwischenlösung, ohne dass ihr die ursprüngliche Geschenkidee ersetzen müsst.
Für die nächste Runde vorplanen
Nehmt eine kurze Abwesenheitsregel in eure Wichtelabsprache auf: eine Kontaktperson, ein Ort zur Aufbewahrung und eine spätere Übergabemöglichkeit. Wer schon bei der Anmeldung weiß, dass er nicht dabei sein kann, kann sich bewusst für oder gegen die Teilnahme entscheiden. So bleibt die Runde freiwillig und übersichtlich.
Plant ihr schon die nächste Wichtelrunde? Dazu passt der Beitrag Wichteln im Büro: Regeln, die peinliche Geschenke vermeiden.