Die Feier ohne Tüte planen
Wenn euch die üblichen Kleinteile stören, lasst sie weg, statt aus Pflichtgefühl eine andere Sammlung einzukaufen. Ein gemeinsames Spiel, Zeit zum Feiern und ein persönlicher Abschied stehen für sich. Ihr müsst diese Entscheidung nicht mit einer großen Erklärung in der Einladung ankündigen.
Fragt euer Kind vorab, welche Erwartungen es hat. Vielleicht kennt es die Tüten von anderen Geburtstagen und möchte wissen, wie ihr es diesmal macht. Erklärt euren Plan konkret: „Wir packen keine Extra-Tüten. Zum Abschied bedanken wir uns bei jedem Kind.“
Etwas Vorhandenes mitgeben
Wenn während der Feier ohnehin ein eigenes Bild oder eine kleine Arbeit entsteht, kann das Kind sie mitnehmen. Plant dafür eine unkomplizierte Transportmöglichkeit. Das ist etwas anderes, als zusätzlich eine Bastelaktivität einzubauen, nur um ein Mitgebsel zu produzieren.
Wollt ihr doch eine Aufmerksamkeit verteilen, prüft vorher, ob sie für die eingeladenen Kinder passt. Bei Lebensmitteln können die Eltern Hinweise geben. Verteilt nicht mehr, als ihr vorbereiten möchtet.
Was sagen, wenn ein Kind danach fragt?
Diesmal haben wir keine Geschenktüten vorbereitet. Schön, dass du mitgefeiert hast!
Ein ruhiger Satz reicht. Ihr braucht andere Familien nicht abzuwerten, die gern Tüten packen. Ebenso wenig müsst ihr euch an deren Umfang orientieren. Wenn euer Kind später bei einem anderen Geburtstag ein Mitgebsel bekommt, lässt sich das einfach als andere Gestaltung dieser Feier erklären.
Möchtet ihr auch keine mitgebrachten Geschenke? Dazu passt der Beitrag Kindergeburtstag ohne Geschenke: die Einladung freundlich formulieren.